Autoren


Cristina Bucci

Cristina Bucci ist Kuratorin für Bildung und Vermittlung im Marino Marini Museum in Florenz, sie konzipiert und realisiert auch in anderen  Museen mit dem Verein „L` immaginario“, dessen Gründungsmitglied sie ist, Vermittlungsangebote zum kulturellen Erbe Italiens. In den letzten Jahren engagierte sie sich besonders für inklusive Angebote im Museum, wie z.B. Kunst für Menschen mit Demenz, Menschen mit Autismus und mit Sinneseinschränkungen, zugänglich zu machen. In einem Postgraduierten Programm für Kunstgeschichte an der Universität Florenz unterrichtet Cristina Bucci zum Thema barrierefreie Kunstvermittlung. Sie ist Projektleiterin des europäischen Projekts MA & A.

 

Luca Carli Ballola

Luca Carli Ballola beschäftigte sich seit seinem Abschluss als Pädagoge (1989) mit Bildungsarbeit, die mit einer kulturellen Aktivierung des sozialen Gefüges einhergeht. 2005 begann er als Koordinator in der Altenarbeit für das Pflegeheim "Vincenzo Chiarugi" in Empoli (Florenz) zu arbeiten. 2009 eröffnete er das erste Demenz Café in Florenz und unterstützte im darauf folgenden Jahr die Einführung der TimeSlips-Methode in Italien. Seit 2011 arbeitet er gemeinsam mit den Abteilungen für Bildung und Vermittlung des Palazzo Strozzi, dem Marino Marini Museum und anderen Museen der Toskana an der Öffnung von Kunstmuseen für Besucher mit Demenz. Er ist Mitglied der Anna Association. Diese hat zum Ziel, soziale Netzwerke zu schaffen, die besonders relevant für ältere Menschen sind.

 

Gintarė Černikienė

Gintarė Černikienė ist Projetleiterin bei VšĮ Žmogiškųjų išteklių stebėsenos ir plėtros biuras in Litauen koordiniert soziale Angebote. Seit 6 Jahren begleitet sie verschiedene nationale und europäische Projekte, die zu einer Verbesserung der Lebenssituation, sowie der Aus- und Weiterbildung verschiedener marginalisierter gesellschaftlicher Gruppen beitragen sollen: Familien mit bildungsfernem Hintergrund, Beschäftigung oder Ausbildung von Jugendliche ohne Berufsausbildung, Menschen mit Behinderungen, ehemalige Straftäter, ältere Menschen usw. Gintarė Černikienė initiiert Fortbildungsprogramme für Sozialarbeiter, Sozialarbeiterassistenten und Lehrer, die mit benachteiligten Gruppen arbeiten.

 

Michael Ganß

Michael Ganß ist Dipl. Gerontologe, Dipl. Kunsttherapeut und Künstler. Er hat langjährige Erfahrung in Beratung und Therapie von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, jugendlichen Straffälligen, psychisch kranke Menschen, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Er initiiert regelmäßig internationale Symposien im Zusammenhang mit alternden Menschen und Menschen mit Demenz und ist Herausgeber der Zeitschrift "demenzDAS MAGAZIN" Michael Ganß arbeitet an Kampagnen zur Veränderung der Perspektiven zu Alters- und Demenzerkrankungen mit und hat einen Lehrauftrag an derMSH Hamburg. Er bietet berufliche Qualifikationen für Künstler, Pflege-, und Betreuungskräfte und forscht in den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation, Alter und Demenz, von 2012-2015 im Projekt "Entwicklung eines Modells für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum" (ISER / MSH Hamburg).

 

Bairbre-Anne Harkin

Bairbre-Anne Harkin ist Kunstvermittlerin mit besonderem Fokus auf barrierefreien Vermittlungsformaten. Seit 2011 ist sie Kuratorin für Bildung und Vermittlung in der Butler Gallery in Kilkenny. Sie initiierte ein Angebot für Menschen mit Demenz bei der „Dublin Contemporary" in 2011 und 2012 und ist Gründungsmitglied von „Azure“, einem Netzwerk für stärkere kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz in Irland. Neben den laufenden Azure-Führungen in der Butler Gallery hat sie auch beim Turner Prize 2013, in der Städtische Galerie am DLR Lexikon und in der F. E. McWilliam Gallery solche Angebote unterstützt. Bairbre-Anne Harkin hat in Irland und Litauen Fortbildungen zu diesem Thema angeboten.

 

Asta Jaseliūnienė

Asta Jaseliūnienė ist Direktorin und Projektleiterin der Organisation „VšĮ Žmogiškųjų išteklių stebėsenos ir plėtros biuras“ in Litauen. Sie blickt auf eine 17jährige Erfahrung als Sozialarbeiterin zurück und arbeitete u.a. mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, kognitiven Einschränkungen, Familien mit bildungsfernem Hintergrund, Jugendlichen ohne Beschäftigung oder Ausbildung, ehemaligen Straftätern usw. Asta Jaseliūnienė bietet Fortbildungen für Sozialarbeiter, deren Assistenten, Studierende und Ehrenamtliche an, sowie für Jugendliche, die nicht auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind. Sie konzipiert akkreditierte Programme für Sozialarbeiter und deren Assistenten. Seit 10 Jahren koordiniert sie internationale Projekte und besitzt langjährige Erfahrung in der Organisation und Moderation nationaler und internationaler Konferenzen.

 

Dr. Simona Karpavičiūtė

Dr. Simona Karpavičiūtė forscht im Bereich Kunst und Gesundheit und ist ein kreativer Kopf der NGO "Socialiniai meno projektai". Ihren Doktortitel erwarb sie im Bereich Biomedizin. In ihrer Dissertation schrieb sie über künstlerische Aktivitäten als Arbeitsplatzintervention und wie diese dazu dienen können, Gesundheit und Wohlbefinden von Pflegepersonal zu verbessern, Stress und Müdigkeit zu reduzieren, Kreativität zu fördern, Beziehungen zu pflegen und das Teamgefühl am Arbeitsplatz zu stärken. Ihre beruflichen  Interessen liegen in den Bereichen: Kunst und Gesundheit, kulturelle Teilhabe von marginalisierten Gruppen, Auswirkungen von Kunst und Kreativität auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit, berufliches Wohlbefinden mit dem Fokus auf Pflegepersonal.

 

Sybille Kastner

Sybille Kastner ist Kuratorin für Bildung und Vermittlung im Lehmbruck Museum in Duisburg. Sie entwickelt Programme für unterschiedliche Besuchergruppen mit ihren jeweiligen spezifischen Bedürfnissen, darunter Menschen mit Sehbehinderungen, geflüchtete Menschen und Menschen mit Demenz. Sie kuratiert Ausstellungen, die Aspekte der Kunstrezeption und Vermittlung fokussieren. 2014 bekam sie den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung für ein intergenerationelles Ausstellungskonzept. Von 2012-2015 war sie Forscherin im Projekt "Entwicklung eines Modells für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum" (ISER / MSH Hamburg), bietet regelmäßig Fortbildungen für Kunstvermittler an organisiert Fachtagungen und lehrt an der Universität Duisburg-Essen und der Fachhochschule Münster. 2014-2016 initiierte sie das, vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt, „RuhrKunstMuseen sinnlich erleben“ und vernetzte 11 Museen der Region zur Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz.

 

Chiara Lachi

Chiara Lachi ist Kunsthistorikerin und Expertin für Kunstvermittlung. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins „L'immaginario“, der Vermittlungsangebote für Museen und das kulturelle Erbe Italiens entwickelt. Als Leiterin der Kunstvermittlung des Marino Marini Museums in Florenz ist sie verantwortlich für die Gestaltung und Koordination aller Vermittlungsprogramme, von Schulen bis hin zu Familien- und barrierefreien Angeboten; Gemeinsam mit ihrem Team konzipierte und implementierte sie das Projekt „Art in Your Hands“. Sie untererrichtet im Bereich Kunstvermittlung in einem Postgraduierten Programm des Instituts für Kunst und Restaurierung im Palazzo Spinelli (Florenz), sowie Kunstvermittlung und Kommunikation an der „School of Specialization in Art History“ der Universität Florenz.

 

Michela Mei

Michela Mei hat einen Abschluss in Geschichte. Als soziokulturelle Animateurin bietet sie Fortbildungen für Animations-Techniken für Koordinatoren im geriatrischen Bereich an, sowie für Kommunikation mit Menschen mit Demenz für Pflege und Betreuungskräfte. Gemeinsam mit ihrem Team konzipierte und implementierte sie die Projekte für Menschen mit Demenz "With Many Voices" Palazzo Strozzi und „Art in Your Hands“ im Marino Marini Museum in Florenz. Sie koordiniert verschiedene Aktivitäten für Bewohner der Seniorenresidenz Villa Michelangelo in Lastra a Signa und managet die Demenz Cafés in der Biblioteca Nova und im Buchladen LibriLiberi in Florenz.

 

Eglė Nedzinskaitė

Seit ihrem Abschluss in Malerei an der Akademie der Künste in Vilnius 2009 arbeitet Eglė Nedzinskaitėseit als Kuratorin für Bildung und Vermittlung in der Nationalgalerie in Vilnius. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises Museumspädagogik des litauischen Museumsverbandes. Eglė Nedzinskaitėseit organisiert Seminare für Museumsfachleute, sowie Ausstellungen und besucht selber verschiedene Fortbildungsprogramme. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern konzipierte und realisierte sie Workshop Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Sie leitete diverse Veranstaltungen des litauischen Museumsverbandes, wie z.B. den "Markt der Ideen" in 2015 und 2016. Eglė Nedzinskaitė wirkte an der Entwicklung der multisensorischer Angebote im Rahmen des Projekts MA & A mit.

 

Ieva Petkutė

Ieva Petkutė ist Direktorin der NGO "Socialiniai meno projektai", Managerin und Kuratorin. Sie initiiert Kulturprojekte und forscht im Bereich Kunst und Gesundheit. Die Organisation „Socialiniai meno projektai“ realisiert sektorübergreifende, künstlerische Projekte (Theaterstücke, Ausstellungen, Performances und kreative Experimente), kreative und partizipative Workshops, Fortbildungen, öffentliche Veranstaltungen zur Verbesserung der kulturellen Teilhabe und Förderung des Wohlbefindens für ein vielfältiges Publikum, sowie Forschungsprojekte im Bereich Kunst und Gesundheit.

Zuletzt geändert: Dienstag, 31. Oktober 2017, 14:46